Auf der Farm

Entdecken Sie bei uns das ursprüngliche, ländliche Thailand. Lernen Sie den Alltag der Farmer kennen und erfahren Sie etwas über die Arbeit auf den Feldern. Begleiten Sie uns am frühen Morgen auf dem Weg zur Farm. Machen Sie einen Spaziergang durch Feld, Wald und Wiesen bevor die Sonne heiß wird und der Tau verschwindet. Lassen sie sich zeigen wo Sie Pilze sammeln können, welche Pflanzen essbar sind und staunen Sie über die große Vielfalt der Natur.

Papayas am Baum

Eigenes Bio-Obst und -Gemüse

bauen wir auf unserer Farm an. Und wenn Sie Lust haben, können Sie auch selbst ein wenig bei der Ernte helfen.

Reife oder saure Mango,

süße oder saure Tamarin, Papaya, Jack Fruit, Ananas und weitere köstliche exotische Früchte können Sie je nach Jahreszeit bei uns genießen. Natürlich auch die Königin aller Früchte, die Durian, die ein unvergleichliches Geschmackserlebnis bietet.

Die Reisernte im Isaan erfolgt in den Monaten November/Dezember.

Laut Statistik der FAO war Thailand im Jahre 2009 mit 31 Mio. Tonnen der weltweit sechstgrößte Reis-Produzent und mit knapp 8 Millionen Tonnen der größte Reis-Exporteur

Vor allem Klebereis und Jasminreis

wird im Isaan angebaut. Geerntet wird meistens mit der Sichel von Hand. Mit Handschuhen, Hüten und langer Kleidung schützt man sich gegen die sengende Sonne.
Morgengrauen auf der Farm

Das Tagewerk beginnt ganz früh am Morgen

. Während der heißesten Stunden in der Mittagszeit wird die Arbeit unterbrochen durch ein geselliges, ausgiebiges Essen. Im Schatten der Bäume oder in der einfachen Bretterhütte, wird Papaya-Salat zubereitet, aus geflochtenen Körben Klebereis gegessen und sonnengetrocknete oder geräucherte Fische verspeist. Zum Nachtisch gibt es dann frisch gepflückte Bananen, Mango oder Pitahaya.

Zum Dreschen der Reisbüschel

kommt vereinzelt zwar noch der Dreschflegel zum Einsatz. Aber meistens erfolgt das inzwischen mit kleinen, mobilen Dreschmaschinen. Wer ein wenig unternehmerische Kreativität entwickelt, investiert in moderne Technologie und finanziert so eine Maschine indem er während der Erntezeit mit seiner Familie mitunter rund um die Uhr im Lohnauftrag arbeitet.

Zuckerrohr.

Zur Anpflanzung werden Stücke der Zuckerrohrhalme in den Boden gelegt und leicht mit Erde bedeckt. Nach ein bis zwei Wochen bilden die Stecklinge Wurzeln und treiben neue Halme (Rohre) aus. In unserer Region wird ein Zuckerrohrbestand bis zu 3 Male beerntet.
bei der Zuckerrohrernte

Die Zuckerrohrernte

erfolgt größtenteils noch manuell. Mit einer Machete werden die Halme direkt über dem Boden abgeschnitten und das zuckerlose Blattwerk entfernt. Die Halme werden gebündelt und mit den kleinen Traktoren zur nächsten Sammelstelle gebracht, wo sie dann auf große LKW umgeladen und zur weiteren Verarbeitung in eine der großen Zuckerrohrfabriken transportiert werden.
Um die Ernte schneller einzubringen werden die Zuckerrohrfelder mitunter abgefackelt. Dabei werden das Unkraut und die trockenen Blätter vom Feuer zerstört. Erstaunlicherweise bleiben die Zuckerrohrhalme selbst vom Feuer weitgehend unbeeinträchtigt und können nun leichter geerntet werden.
Farmarbeiter bei der Arbeit

 

Maniok (Cassava).

Thailand ist Spitzenreiter im Anbau von Maniok. Von 240 Millionen Tonnen wurden im Jahre 2009 etwa 30 Millionen Tonnen in Thailand produziert.

Maniok wird zu Beginn der Regenzeit gepflanzt

. Ähnlich wie beim Zuckerrohr werden Stecklinge in den Boden gesteckt und leicht mit Erde bedeckt. Nach 9 bis 12 Monaten können die Knollen dann geerntet werden.

Zu Tapioka, eine Stärke in Granulatform,

für Fladenbrot, Soßen, Suppen und Knabbergebäck (Maniokchips) oder Tierfutter werden die stärkereichen Wurzelknollen des Maniok verarbeitet. Aber auch zur Gewinnung von Bio Ethanol werden sie verwendet. Die EU führt jährlich 3,6 Millionen Tonnen Tapioka überwiegend aus Thailand ein.
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